Texte aus dem Buch:

Die dynamischen Gesetze des Reichtums
(Catherine Ponder)

erschienen im ARKANA-Verlag

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Die schockierende Wahrheit über den Reichtum!

    Die schockierende Wahrheit über den Reichtum kann auf diese Formel gebracht werden: Es ist nicht etwa falsch, reich und glücklich zu sein, sondern Sie haben ein Recht darauf!

    Rusell H. Conwell formulierte diese Wahrheit in seinen unter dem Titel "Die Diamanten-Äcker" berühmt gewordenen Vorträgen so:

      "Ich sage, Ihr habt die Pflicht, reich zu sein; Ihr habt kein Recht dazu, arm zu sein. Zu leben und nicht reich zu sein, ist ein Unglücksfall, und es ist ein doppeltes Unglück, denn Ihr könntet genausogut reich wie arm sein...
      Wir haben die Pflicht, reich zu werden, wenn wir dies durch ehrenhafte Mittel können, und ehrenhafte Mittel sind die einzigen, die uns sehr rasch zum Ziel des Reichtums bringen."

       

    Hierbei sei angemerkt, dass das Wort "reich" die Fülle des Guten bedeutet, d.h. ein erfülltes, befriedigendes Leben. Tatsächlich ist man in dem Maße reich, wie man Frieden, Gesundheit, Glück und Fülle in seiner Welt erfährt. Es gibt ehrenhafte Methoden, die uns rasch diesem Ziel zuführen können. Das ist schneller zu erreichen, als Sie jetzt vielleicht denken. Auch das ist die schockierende Wahrheit über den Reichtum.

    Vor einigen Jahrzehnten prophezeite ein Geschäftsmann, dass die religiösen Führer der Zukunft gezwungen sein würden, mehr Aufmerksamkeit darauf zu wenden, ihren Gläubigen bei der Lösung ihrer wirtschaftlichen und persönlichen Probleme der Gegenwart zu helfen und dass sie sich weniger mit der toten Vergangenheit oder der noch nicht existenten Zukunft befassen würden.

    Ich stimme mit diesem Geschäftsmann überein und möchte Ihnen helfen, gerade dies zu tun - Ihre gegenwärtigen wirtschaftlichen und persönlichen Probleme zu meistern. Und wenn das geschieht, ist auch für Ihre tote Vergangenheit und noch nicht existente Zukunft gesorgt.

     

Sie sollten sich Reichtum wünschen

    Einer der größten Schocks, die ich je erlebte, war vielleicht der, den ich erhielt, als ich mit den Vorlesungen über positives Denken begann. Ich erkannte bald, dass viele der Leute, die meine Vorträge besuchten, sich immer noch mit dem alten Konflikt auseinandersetzten, ob sie sich überhaupt wünschen dürften, reich zu sein. Natürlich wünschten sie sich Reichtum; jeder normale Mensch tut das. Aber sie schienen sich heimlich zu fragen, ob sie danach streben sollten oder nicht, besonders unter Berücksichtigung geistiger Aspekte. Die meisten der berufstätigen Menschem die die Vorlesungen besuchten, schienen Schuldgefühle in Verbindung mit ihrem Wunsch nach Reichtum zu haben, obwohl sie natürlich in ihren Berufen Tag für Tag hart dafür arbeiteten. Offenischtlich rangen sie mit der Frage: Ist Armut eine geistige Tugend oder ein allgemeines Übel? Dieser Widerstreit in ihrem Denken zeitigte widerstreitende Resultate in ihren Angelegenheiten, wodurch ihre Anstrengungen, erfolgreich zu sein, auch bei noch so intensivem Einsatz neutralisiert wurden.

    Mir wurde schnell klar, dass es einiger kühner Formulierungen, ja geradezu schockierender Ideen über das Thema bedurfte, um das begrenzte Denkmodell zu durchbrechen, das diese Leute seit Jahren zum mittelmäßigen Leben verurteilte. Nachdem ich dies erkannt hatte, verwandte ich mehrere Vorträge darauf, auseinanderzusetzen, wie Gott - die erste Ursache aller Dinge -, der Mensch und das Glück zueinander in inniger Beziehung stehen. Nachdem der erste Schock, den diese Gedanken ausgelöst hatten, vorüberwar, waren meine Schüler größtenteils erleichtert und sehr glücklich darüber, dass sie sich endlich nicht mehr schuldig zu fühlen brauchten, wenn sie reich und glücklich sein wollten. Und damals begannen sie, die eingangs beschriebenen Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit zu erleben.

    Seither habe ich immer wieder bei meinen vielen Vortragsreisen im Lande, in der persönlichen Lebensberatung und im Briefwechsel mit unzähligen Leuten, bei Radio-, Fernseh- und Zeitungsinterviews über dieses Thema die Erfahrung gemacht, dass dieselben Vorstellungen immer noch existieren. Wunderbare Leute scheinen unsicher zu werden angesichts der Frage, ob Reichtum als ein geistiger Segen zu betrachten ist. Aber wie erleichtert sind sie, wenn man ihnen beweist, dass es so ist.

     

Armut ist eine Sünde

    Und darum sage ich noch einmal. Es ist nicht etwa falsch, reich und glücklich zu sein, sondern Sie haben das Recht darauf! Ganz offensichtlich können Sie nicht sehr glücklich sein, wenn Sie arm sind, und Sie brauchen nicht arm zu sein. Das ist eine Sünde. Armut ist eine Art Hölle, die durch des Menschen Blindheit vor dem ihm vom Unendlichen gegebenen unbegrenzten Guten hervorgerufen wird.

    Armut ist eine schmutzige, unbequeme, entwürdigende Erfahrung. Tatsächlich ist Armut eine Art Krankheit, und zwar in aktem Stadium, ja, sie scheint eine Art Wahnsinn zu sein.

    Armut füllt Gefängnisse mit Dieben und Mördern. Sie treibt Männer und Frauen zum Trinken, zur Prostitution, zur Rauschgiftsucht, zum Selbstmord. Sie treibt von Veranlagung gute, talentierte, intelligente Kinder zum Verbrechen. Sie lässt Menschen Dinge tun, die zu tun sie unter anderen Umständen sich nicht träumen ließen. Die schrecklichen Resultate der Armut sind grenzenlos. Das ist einer der Gründe, warum ich mich in so starkem Maße veranlasst fühlte, alles in meinen Kräften Stehende zu tun, um den Menschen zu zeigen, wie sie die Sünde der Armut aus ihrem Leben ausmerzen können.

    Ein mit bekannter Arzt sagte einmal, er würde nur wenige Patienten haben, wenn es nicht finanzielle Probleme gäbe, die ihnen Sorgen, Druck und Anspannung bereiteten, die alle zusammen die Gesundheit untergrüben. Er sagte weiter dass unsere psychiatrischen Kliniken unzählige Leute beherbergten, die durch lange andauernde finanzielle Sorgen gemütskrank bis zum körperlichen Zusammenbruch geworden wären. Man schätze, dass neun Zehntel aller Krankheiten der Menschheit durch Elend, Anspannung und das Unglück der Armut entstehen.

    Hören wir also auf damit, an die Armut als an eine Tugend zu denken. Sie ist ein allgemeines Laster. Wenn Sie bisher in finanzieller Not und Einschränkung gelebt haben, dann haben sie buchstäblich im LASTER GELEBT. Auch Sie brauchen nicht länger in finanziellem Laster zu leben. Es gibt einen Weg, der da herausführt.

     

Reichtum ist Ihr angestammtes Erbe

    Die Bibel ist voll von reichen Versprechungen bezüglich Ihres Glückspotentials als Kind des unendlichen Schöpfers. Sie sollten glücklich sein, gut versorgt und einen Überfluss an Gutem haben, denn das ist Ihr angstammtes himmlisches Erbe. Das ist es, was Ihr Schöpfer für Sie will! Das ist die schockierende, gute Wahrheit über den Reichtum.

    Nebenbei gesagt, Sie können nicht zu sich selbst und anderen sehr gut sein, wenn Sie nicht reich sind. Der Mensch, der nicht wünscht, reich zu sein, ist anomal. Wir können nun einmal nicht auf der physischen Ebene ohne angemessene Nahrung, bequeme Kleidung, warmes Obdach und ohne Befreiung von übermäßiger Plackerei leben. Auch Erholung und Entspannung sind zum physischen Leben notwendig.

    Wir können nicht vollkommen auf der seelisch-intellektuellen Ebene leben, ohne Kreativität zu entfalten, ohne Zeit für Bücher und Musik, Kunst und andere kulturelle Interessen zu haben; ohne Gelegenheiten und Geld für Reisen und geselliges Zusammensein mit anderen Gleichgesinnten zu haben.

    Um schließlich auf der geistigen Ebene des Lebens vollkommen leben zu können, benötigen wir Zeit zur stillen Kontemplation, zur Meditation, Übung in Versenkung und Gedankenkontrolle, für geistige Studien, Besuch von geistigen Veranstaltungen und Zusammenkünften mit anderen, die den geistigen Pfad beschritten haben. Es ist daher von größter  Wichtigkeit, dass Sie um Ihres körperlichen, seelischen und geistigen Wohlbefindens und Vorwärtskommens willen reich sind.

    Machen Sie keine Ausflüchte, um sich mit dem Mangel abzufinden oder ihn als Dauereinrichtung in Ihrem Leben zu akzeptieren. Und verfallen Sie genauso wenig in das andere Extrem, indem Sie davon sprechen, dass Sie um des Guten willen, das Sie tun möchten, reich sein wollen. Das ist zweitrangig. Sie wollen vor allem reich sein, weil Sie damit Ihr Recht beanspruchen. Reichtum ist Ihr göttliches Erbe als Kind eines Königs, als Sohn des Allerhöchsten und Schöpfers aller Dinge.

     

Erfolg ist ein göttlicher Befehl

    Es gibt für Sie keinen Grund, den Reichtum als etwas vom geistigen Leben Abseitiges zu betrachten. Sie brauchen nicht zu versuchen, in zwei Welten zu leben, indem Sie sechs Tage lang um materielle Belange kümmern und am siebenten Gott eine Chance geben zu beweisen, was er tun kann. Schließen sie den Unendlichen als reichen, liebenden, versändnisvollen Vater in alle Alltagsangelegenheiten Ihrer Woche ein. Wenden Sie sich seiner Führung und Leitung in allen Dingen, den finanziellen und den anderen, zu, und Sie werden angenehm überrascht sein, wie sehr sich jede Phase Ihres Lebens bessern wird. Es ist alles euer, lautet die göttliche Verheissung (1 Kor. 3, 12).

    Ein Analytiker meinte kürzlich, seiner Ansicht nach sei die häufigste Ursache für das Versagen den Menschen in dem Gewissenskonflikt zu suchen, ob Erfolg göttlich befohlen oder göttlich verdammt sei. Als Beispiel führte er an, dass viele ihm versichert hätten, Misserfolg würde vom geistigen Standpunkt aus mehr gebilligt als Erfolg, wobei sie die Worte Jesu zitierten: Man kann nicht Gott UND dem Mammon dienen (Matth. 6,24). Er habe, sagte dieser Mann weiter, viele Stunden damit verbracht, erfolglosen Menschen zu erklären, dass man nicht dem Mammon diene, wenn man geistig auf Erfolg programmiert ist, und dass sie aufhören sollten, Gott für Ihre Fehlschläge verantwortlich zu machen.

    Der Diktionär umschreibt "Mammon" mit Reichtümer, die man gierig erstrebt oder anbetet". Dem Mammon dient der, der die Quelle seines Seins bei der Handhabung seiner Angelegenheiten vergisst und versucht, es allein zu schaffen. Wenn wir erkennen, dass wir, mit dem Recht auf Reichtum ausgestattet, als Kinder des Schöpfers eines reichen Universums in dieser Welt kamen und dass dieser Schpöfer in der Tat die Quelle allen Wohlstandes ist, dann dienen wir nicht dem Mammon. Mit einer solchen Einstellung machen wir aus dem Reichtum keinen Götzen. Wir beanspruchen nichts weiter als unser reiches Erbe von der Quelle alles Guten. Jehova verwies auf die rechte geistige Einstellung dem Reichtum gegenüber, als er Moses befahl, die Kinder Israels zu ermahnen: "Ihr aber sollt euch Jehovas, eures Gottes, erinnern, denn er ist es der euch Macht verleiht, wohlhabend zu werden."

    Das Wort "wohlhabend" bedeutet, das Wohl, das Gute besitzend, und das ist es, wonach ein positiv Denkender trachten und was er als ein geistiges Erbrecht ansehen sollte.

    Vielleicht kommt Ihnen an dieser Stelle auch ein Ausspruch in den Sinn, den ich als Kind häufig gehört habe und der mich jedesmal verwirrte. Leute pflegten zu sagen: "Ich bin arm, aber ich bin ein guter Christ." Meine sofortige Reaktion war: "Warum sollten Christen oder irgendeine andere Gruppe arm sein? Der Schöpfer aller Dinge ist nicht arm, und er ist unser liebender Vater." Ausserdem klang dieser Satz so, als seien alle Reichen dazu verurteilt, in der Hölle zu schmoren. Ingendwie konnte ich keine Logik darin finden.

     

Die Bibel ist ein Buch über Wohlstand und Wohlbefinden

    Als ich mein geistliches Amt antrat, beschloss ich, diese alte Streitfrage ein für allemal zu klären, indem ich die biblischen Ansichten über Reichtum und Armut besonders studierte. Ich war angenehm überrascht zu entdecken, dass die Bibel das gösste Textbuch ist, das je über Wohlstand und Wohlbefinden geschrieben wurde!

    Die Bibel bringt klar zum Ausdruck, dass man seinem Schöpfer keinen grösseren Gefallen damit ut, wenn man sich in seinem Leben mit Mangel und Einengung zufriedengibt, als man sich selbst damit erwiesen hat. Das erste Kapitel beschreibt das reiche, für den Menschen geschaffene Weltall. Das letzte Buch beschreibt in reichen Begriffen symbolisch den Himmel. Die meisten großen Gestalten der Bibel sind entweder reich geboren, wurden reich oder hatten Zugang  zu Reichtümern, wenn sie ihrer bedurften. Unter ihnen waren Abraham, Jakob, Joseph, Moses, David, Salomo, Jesaja, Jeremia, Nehemia, Elia und Elisa im Alten Testament, so wie Jesus und Paulus im Neuen Testament.

    Jesu Leben und Lehren beweisen eindeutig sein Verständnis von den Reichtumgsgesetzen. Als Kind empfing er reiche Gaben durch die Weisen aus dem Morgenland. Wenn Jesus auch als arm beschrieben worden ist, da er nicht wusste, wo er sein Haupt niederlegen sollte, hatte er doch bei seinen Elten in Nazareth ein Heim und wurde in den Häusern von arm und reich in ganz Palästina gern gesehen. Sein erster Wunsch schuf das reiche Geschenk kostbaren Weines für seinen Gastgeber auf dem Hochzeitsfest. Ohne zu zögern wandte er das reich machende Gesetz des positiven Denkens an, um Tausende in der Wüste zu speisen. Sein Gleichnis vom verlorenen Sohn ist ein ausgezeichnete Lektion im glückhaften Denken.

    Als Jesus sagte: "Selig sind, die geistig arm sind, denn das Himmelreich ist ihrer", bezog er sich nicht auf jene, die in Armut leben. "Geistig arm" heisst demütig und empfangsbereit, nicht stolz und selbstherrlich. Als der Reiche zu Jesus kam um ihn an dem ewigen Leben zu befragen, sah Jesus ihn an und liebte ihn (Mark. 10,21). Jesus sagte zu ihm, er solle das, was er habe, verkaufen, um das ewige Leben zu erwerben, denn er erkannte, dass der Mann von seinen Besitztümern in Besitz genommen war, anstatt Herr über sie zu sein. Später gab Jesus seiner Meinung mitleidig wie folgt Ausdruck: "Wie schwer ist es für die, die so an ihre Reichtümer glauben, ins Himmelreich zu kommen" (Mark. 10,24).

    Seine Berührungspunkte mit der Finanzwelt werden dadurch deutlich, dass er sogar einen Steureinnehmer in den Kreis seiner Apostel aufnahm, einen Schatzmeister unter den Aposteln zur Verwaltung ihrer Finanzen berief und dass er seine Steuern an die römische Regierung zahlte. Schließlich wurde sein nahtloses Gewand für so kostbar gehalten, dass römische Soldaten unter dem Kreuz darum würfelten. Es war ein wohlhabender Mann, Joseph von Arimathia, der bei Pilatus Jesu Leichnahm erbat, um ihn in seinem eigenen Grab zu begraben.

     

Warum Armut keine geistige Tugend ist

    Man fragt sich, warum so viel von Opfer, Verfolgung und schweren Zeiten als notwendige Phasen des geistigen Lebensweges die Rede gewesen ist. Die Geschichte beweist, dass die inspirierten und praktischen Lehren der Bibel während der ersten Jahrhunderte nach Christus von den Gläubigen eingehalten wurden. Bald aber wude die religiöse Lehre säkularisiert, es kam zu Anweichungen und Variationen der ursprünglichen Lehre Jesu. Später, im Mittelalter, sicherten die Feudalsysteme nur noch einer privilegierten Schicht Wohlstand und Reichtum zu. Während dieser Zeit wurde die Lehre von "Armut und Buße" den Massen als einziger Weg zur Erlösung geboten, wodurch "Entbehrung und Mangel" zu "christlichen Tugenden" erhoben wurden. Millionen von arglosen Gläubigen wurden suggeriert, dass es "fromm sei, arm zu sein", ein Glaube, der sich als nützlich erwies, um Revolutionen der Massen zu verhindern. Etwas von diesem alten freudalistischen Gedankengut über die Armut als geistige Tugend hat bis heute überlebt, aber es sind falsche, von Menschen geschaffene Ideen und nicht die reiche Wahrheit des Ewigen für Sie und mich.

    Darum suchen Sie nicht länger nach Ausflüchten für sich und andere, um sich Wohlstand zu wünschen. Dies ist ein ewig-geistiger Wunsch, den man verwirklichen sollte. Sie dürfen unerschrocken dafür danken, dass Reichtum Ihr angestammtes Erbe ist; dass des Vaters Wunsch für Sie unbegrenztes Gutes ist und nicht nur die mageren Mittel einer mageren Existenz...

 

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